Spezialthema Frühsexualisierung

Ein Thema, welches mich persönlich schockiert, ist dass bereits Kinder ab 4 Jahren!!! in Sexualkunde unterrichtet werden sollen. Es geht hier nicht bloss um simplen Aufklärungsunterricht, sondern um einiges mehr!

Im August 2011 habe ich an der Delegiertenversammlung der Jungen SVP Schweiz einen Kurzvortrag gehalten.

Worum geht es beim Thema Frühsexualisierung?

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) den Auftrag, ein Grundlagenpapier zur Sexualerziehung auszuarbeiten. Es wurde das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule (PLANeS) gegründet.

Im Grundlagenpapier wird festgehalten, dass jedes Kind ab Kindergarten das Fach "Sexualerziehung" geniessen muss. Kinder sollen lernen, sich gegenseitig berühren und Lust empfinden.

Damit die Öffentlichkeit nicht informiert über dieses Thema entscheiden kann, wurden zwei Gesetze überarbeitet. Das Präventions- und das Epidemiegesetz.

In Präventionsgesetz wird festgehaten, dass das BAG Zugang zu den Schulen erhält und unter dem Deckmantel der Aidsprävention die Sexualerziehung an die Schulen bringen kann. Die kantonalen Schulbehörden werden dahingehend übergangen.

Im Epidemiegesetz kann flächendeckend für betroffene Bevölkerungsgruppen ein Impfzwang eingeführt werden. Zu der betroffenen Bevölkerungsgruppe gehört somit jedes Kind. Stellen Sie sich vor, dass sie gezwungenermassen zur Humanen Papilomviren-Impfung (HPV) gezwungen werden können (HPV sind Erreger, welche Gebärmutterhalskrebs hervorrufen können). Denn eigentlich jeder Teenager befasst sich mit Sexualität.

Der Bürger wird hier hinters Licht geführt. Gäbe es eine Abstimmung, ob Kindergärtner wirklich schon das Fach Sexualerziehung geniessen sollen, würde diese gegen dieses Fach ausgehen.

Gleichzeitig hat die Stiftung Kinderschutz eine Broschüre herausgegeben "Sexualerziehung bei Kleinkindern und Prävention vor sexueller Gewalt". (Komischerweise ist diese Broschüre nicht mehr auf dem Netz auffindbar als Downloaddatei). In dieser Broschüre wird festgehalten, dass

  • jedes Kind ist von Geburt an ein sexuelles Wesen mit sexuellen Bedürfnissen.
  • Eltern sollen Ihre Kinder zu Doktorspielchenm, Selbstbefriedigung und gegenseitiges Erfoschen animieren!

Fazit: Mit dem Schulfach Sexualerziehung wird der Pädophilie Tür und Tor geöffnet!
Es bleibt, das Referendum gegen obenerwähnte Gesetze zu ergreifen um dem BAG keinen Zugang zu den Schulen zu gewähren!

Natürlich bestreitet die PHZ, dass Ihr Grundlagenkonzept an den Schulen eingeführt werden soll. Wer die Broschüre genauer liest, stösst jedoch auf folgende Texte:

Seite 20:
Die Schule hat hier die gesellschaftliche Funktion, den Heranwachsenden den sozialen Wandel von Beziehung und Sexualität zu erklären und die geltenden Rechtsnormen bzw. den gesellschaftlichen „common sense“ des Zusammenlebens zu vermitteln. Da es in der Sexualerziehung bzw. in der Sexualpädagogik auch um die Vermittlung allgemein gültiger sozialer und rechtlicher Normen des Zusammenlebens geht, bei gleichzeitiger Darstellung gesellschaftlicher Verschiedenheit von Sichtweisen hinsichtlich Sexualität, Geschlechterrollen und Geschlechterbeziehungen, sollte dieser Unterricht für alle Kinder und Jugendliche im Sinne des in den Grenzen der Bundesverfassung formulierten Anspruchs der gegenseitigen Achtung der Vielfalt in der Einheit verpflichtend sein.

Seite 8:
Sexualerziehung als rechtebasierter Ansatz stattet junge Menschen mit grundlegendem Wissen und Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werten aus, die sie benötigen, um ihre Sexualität, bzw. die Freude daran, sowohl physisch, psychisch wie auch emotional zu erfahren

Grundlage der Sexualpädagogik ist (Seite 10) die Definition des Menschen als ein auf Erziehung angewiesenes Sexualwesen oder mit anderen Worten (Seite 11) das Bejahen der Kinder und Jugendlichen als sexuelle Wesen.

Anbei sind Auszüge aus dem Grundlagenkonzept Sexualpädagogik und Schule der Abteilung Pädagogische Hochschule Zentralscheiz der Fachhochschule/Universität Luzern (Ab Seite 35) welches im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit ausgearbeitet wurde.

Weitere ausführliche Informationen und ein brisantes Video sind auf der Homepage www.fruehsexualisierung-nein.ch zu finden! Ich habe hier lediglich einige Ausschnitte aus obenerwähntem Grundlagenpapier aufgeführt. Auf der Homepage sind ebenfalls Unterschriftsbögen zur Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule.